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Wald – Pflege – Ernte – Holzschlag ... Liebe die Erde! ... Nutze sie mit Verstand! 
vom Holz zum Mondholz® berufliche, sachliche, emotionale und wirtschaftliche Betrachtung der besseren Nutzung von Holz für den Bau und Gegenstände. Von Architekten und Bauherrschaften wird oft von Bio-Holz gesprochen. Bio heisst Leben. Der Baum als wichtiger Holzspender lebt physikalisch nur, bis er in der Erntezeit gefällt wird. Dann trocknet er aus und wird seiner Nutzung zugeführt. Diese ist sehr vielfältig und unterschiedlich. Und trotzdem bleibt unser Baum auch weiterhin mehr oder weniger sichtbar. Es bleiben zum Beispiel als Restabfall Späne, Baumstücke, Äste, Rinde, Nadeln und Blätter im Wald liegen und werden zum weiteren natürlichen Nutzen umgewandelt (transformiert). Der untere Stamm wird oft aussergewöhnlicher Verarbeitung wie Instrumentenbau, Intarsien, Furniere und Kunstbearbeitung zugeführt.
Ein grosser Nutzungsanteil ergibt das Bauholz, das heisst Balken, Pfosten, Bretter und Plattensysteme. Der Brennholzanteil bleibt sachgemäss kürzer sichtbar und steht auch über Asche und Holzkohle als Beispiel für eine, der natürlichen Umwandlungen in der Natur, die durch den Menschen ausgelöst wird, neben Blitzschlag. Die qualitätssteigernde Nachbehandlung des geernteten Holzes im Sinne seiner geplanten Verwendung ist einigermassen bekannt.
Es scheint aber im Laufe der technischen Waldnutzung viel altes, be-währtes Wissen um Pflanzen, Bäume und Tiere verloren gegangen zu sein. Dieses sollten wir wieder anwenden. Mondholz® heisst, die Kräfte der Natur integrierter zu nutzen, damit der Rohstoff Holz in besserer Qualität dem Endverbraucher zur Verfügung gestellt wird.
Artikel: Isi Bättig, Rutengänger und Baubiologe®, Text+Bilder © 21. April 2004
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